Ulmer Friedensmahnwachen

Einladung zu den Ulmer Friedensmahnwachen – jeden Mittwoch um 17 Uhr – am ehemaligen Berblinger-Brunnen in der Ecke Glöckler- und Hirsch- Strasse in Ulm

Frieden schaffen ohne Waffen

Stoppt das Töten in der Ukraine

Für Waffenstillstand und Verhandlungen

Eine gemeinsame Initiative von: DFG-VK Ba-Wü, Gruppe Friedensbewegt, Sicherheit neu denken, Ulmer Ärzteinitiative / IPPNW, Verein für Friedensarbeit e.V., Ulmer Netz für eine andere Welt e.V., Verein Ulmer Weltladen e.V. (Stand 01.02.2023) 

FLYER

z.B. am 25.01.2023 zum Thema: UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) mit 50 Teilnehmern


  • Wir leben in  „VER-rückten“ Zeiten: Seit schon fast einem Jahr tobt mitten in Europa ein Krieg, der mit ungeheuer viel Zerstörung, Grausamkeit und Tod schon unfassbar viel Leid über viele Menschen gebracht hat. Um nicht falsch verstanden zu werden: Die primäre kriegerische Aggression ging und geht von Russland, bzw. von seinem politischen Führer Putin aus und es ist immer noch ukrainisches Staatsgebiet fremd-besetzt. Aber: Auch dieser Krieg hat eine differenzierte Vorgeschichte und Amerika und die NATO-Staaten waren an dieser Vorgeschichte aktiv mit beteiligt und sind nicht unschuldig. Fakt ist: Krieg ist Krieg, Tod ist Tod, Zerstörung ist Zerstörung und Kriegsmaschinerie ist Kriegsmaschinerie – und gerade mit dieser Kriegsmaschinerie verdienen sich jetzt so manche Industriezweige goldene Bilanzen.
  • Hier in Ulm leben wir in diesen„VER-rückten“ Zeiten in einer seltsamen Stadt: Fast schon Tür an Tür und mitten in der Ulmer Weststadt wird ein nicht unerheblicher Teil dieser goldenen Bilanzen erwirtschaftet und Zerstörung, Grausamkeit und Tod elektronisch optimiert. Das scheint nicht zu stören. Etwas ausserhalb, aber von der Innenstadt Ulms aus in guter Sichtweite, auf dem Berg der Wilhelmsburg arbeitet  das Logistik-Kommando JSEC (Joint Support and Enabling Command) im Dienste der NATO, nur mit dem Ziel, Kriegsmaschinerie in Europa möglichst optimal von A nach B zu verfrachten – ein „miltärisches Reisebüro“ zur Ermöglichung (Enabling) von Zerstörung, Grausamkeit und Tod. Dieses Kommando – glaubt man dem offiziellen Tenor – dient zur „Bereicherung und Aufwertung der Region“ und hilft, unserere Freiheit zu verteidigen.
  • Und noch ein Paradoxon: Wer nachdenklich darauf aufmerksam macht, nicht siegen will und zurückerobern, das Problem nicht mit noch mehr und noch effektiveren Waffen aus der Welt schaffen will, sondern anstrebt, mit ernsthaften Verhandlungen auf Augenhöhe und gegenseitigem Respekt sich um eine friedliche Lösung zu bemühen, wer nicht den Krieg gewinnen will, sondern einen Frieden, der den Namen „Frieden“ verdient, diese Menschen werden mit dem Vorwurf überzogen, dem ukrainischen Volk in den Rücken zu fallen. Obwohl nur eines gewollt ist: ein Ende von weiterer Zerstörung, Grausamkeit und Tod und dass nicht noch mehr und noch gefährlichere Waffen zum Einsatz kommen.